RAW ||| GRAVEL
Die Realität

Radfahren tut weh. Oder?

Warum sich so viele mit Schmerzen abfinden.

Der Trugschluss vom "Einfahren"

  • "Das ist normal, da musst du durch, der Hintern muss sich erst daran gewöhnen." Fast jeder Anfänger hört diesen Satz. Und fast immer ist er falsch.
  • Druckstellen, taube Hände, eingeschlafene Zehen oder ein brennender Nacken nach 30 Kilometern sind keine Schwäche deines Körpers – sie sind ein präzises Warnsignal deines Nervensystems wegen einer falschen Biomechanik zwischen dir und deinem Rad.

Der Fehler der Profi-Kopie

  • Viele Hobby-Fahrer schauen sich die extreme, flache Aero-Position der Profis ab (Sattel hoch, Lenker tief). Das Problem: Profis sitzen 20 Stunden die Woche auf dem Rad und bringen eine Rumpfstabilität mit, die über Jahre gewachsen ist.
  • Wer 40 Stunden die Woche am Schreibtisch sitzt und diese Haltung auf ein aggressives Renn-Setup zwingt, verliert den Spaß am Graveln extrem schnell.
Die Philosophie

Komfort ist die Voraussetzung für Leistung

Das magische Dreieck aus Sattel, Lenker und Pedalen.

Die kinetische Kette verstehen

  • Dein Körper ist keine Ansammlung von Einzelteilen. Eine Fehlstellung am Fuß pflanzt sich über das Knie bis in den Rücken fort – Schmerz tritt selten dort auf, wo die Ursache wirklich liegt. Ein zu hoher Sattel belastet nicht den Po, sondern die Kniekehle.
  • Deshalb arbeiten wir mit einer echten Schmerzlandkarte: Wo es wehtut, sagt dir, an welcher der drei Schnittstellen – Sattel, Pedale, Lenker – du drehen musst.

Komfort macht schnell

  • Du kannst das aerodynamischste Setup der Welt fahren: Wenn dir nach einer Stunde der untere Rücken so schmerzt, dass du die Leistung drosseln musst, bringt dir der Luftwiderstand gar nichts.
  • Wer sich auf dem Rad wohlfühlt, fährt automatisch länger, öfter und am Ende auch schneller. Komfort ist kein Gegensatz zur Leistung, sondern ihre Grundlage.
Der Kurs (Modul 1)

Dein eigenes Bikefitting

Was dich in der Masterclass erwartet.

Ein professionelles Fitting im Studio kostet schnell 300 bis 400 Euro. In der Masterclass lernst du mit einem Maßband, einer Wasserwaage, einem Senklot und einer Cleatschablone, wie du dein Setup grundlegend selbst verbesserst – Schritt für Schritt, Lektion für Lektion:

Die Masterclass-Inhalte:

  • Anatomie als Maßstab: Wie Beckenform, Q-Winkel, Schrittlänge und Schulterbreite deine persönlichen Fitting-Werte bestimmen – inklusive einer Faustformel für deine korrekte Kurbellänge.
  • Rahmengröße, Stack & Reach: Wie du anhand moderner Geometrie-Kennzahlen prüfst, ob dein Rahmen überhaupt zu dir passt.
  • Die drei Kontaktpunkte im Detail: Sattelhöhe nach der Holmes-Methode, Sattelversatz nach der Knielot-Regel, Sattelneigung – plus Cleat-Einstellung in allen drei Dimensionen.
  • Cockpit-Optimierung: Lenkerbreite nach Schultermaß, Lenkerhöhe, Vorbauwinkel und Bremshebel-Reach für eine handgelenksneutrale Position.
  • Equipment-Wissen: Warum MTB-Klicksysteme für Gravel die bessere Wahl sind, was ergonomische Innensohlen wirklich bringen und wann sich ein Kurbeltausch lohnt.

1:1 Coaching Upgrade

  • Setup-Check im Dialog: Wir schauen uns gemeinsam an, wie du auf dem Rad sitzt. Anhand deiner Fotos und Maße aus der Masterclass identifizieren wir gezielt, welche Stellschraube bei dir die größte Wirkung hat.
  • Problem-Deep-Dive: Wir besprechen deine spezifischen Wehwehchen und erarbeiten gemeinsam pragmatische Lösungen für dein Basis-Setup, damit du wieder schmerzfrei fährst.
Hinweis

Speziell für Fahrerinnen

Dein Körper ist kein kleineres Männerrad.

Anatomische Unterschiede mit echten Konsequenzen

  • Das weibliche Becken ist breiter, der Sitzknochenabstand im Schnitt 10–20 mm größer – mit direkten Folgen für Sattelbreite und Sattelneigung. Auch der Q-Winkel ist bei Frauen größer, was die Cleat-Einstellung beeinflusst.
  • Schmalere Schultern und kleinere Hände wirken sich auf Lenkerbreite, Vorbaulänge und Bremshebel-Reach aus. Das Modul behandelt all diese Stellschrauben mit konkreten, geschlechtsspezifischen Richtwerten.

Wo Self-Fitting an seine Grenzen stößt

  • Self-Fitting löst rund 90 % der typischen Beschwerden. Bei Beinlängendifferenzen über 5 mm, Skoliose oder hartnäckigen Schmerzen trotz eigener Anpassung ist ein professionelles Fitting beim Spezialisten unersetzlich – das macht dieses Modul transparent.

Hör auf, dich auf dem Rad zu quälen.

Trag dich in den Newsletter ein, sichere dir den Early-Bird Rabatt für die Masterclass oder buch dir direkt ein unverbindliches Vorgespräch für dein 1:1 Coaching.